easyvote-Lexikon

Bei Wahlen wird ein Gebiet in Wahlkreise eingeteilt. Alle wahlberechtigten Personen sind einem Wahlkreis zugeteilt. Zum Beispiel bildet bei den Nationalratswahlen jeder Kanton einen Wahlkreis. Die WählerInnen können KandidatInnen aus jenem Kanton wählen, in dem sie das Wahlrecht haben.

Damit der Wähler informiert ist, welche Kandidaten sich zur Wahl stellen, gibt es meistens eine Wahlliste. Auf der Wahlliste stehen die möglichen Kandidaten für die Wahl. Bei den Nationalratswahlen gibt es eine Wahlliste pro Partei, die sich zur Wahl stellt.

Bei einer Listenwahl kann der Wähler eine der Wahllisten wählen oder eine eigene Liste zusammenstellen.

Wählen bedeutet, dass man bestimmen darf, wer das Volk im Parlament (und je nach dem auch in der Regierung) vertreten darf (aktives Wahlrecht). Man kann sich auch selbst zur Verfügung stellen und sich ins Parlament wählen lassen (passives Wahlrecht).

In der Schweiz dürfen alle SchweizerInnen, welche älter als 18 Jahre alt sind, wählen und sich wählen lassen (aktives und passives Wahlrecht).

Zum Beispiel auf nationaler Ebene (Nationalrat und Ständerat) wird alle 4 Jahre ein neues Parlament gewählt. Das nächste Mal finden die Nationalratswahlen 2019 statt.

Die Kantone dürfen selbst über das Wahlrecht auf kantonaler Ebene bestimmen. In manchen Kantonen und Gemeinden haben auch AusländerInnen und ab 16-jährige das aktive Wahlrecht. Zum Beispiel können Ausländer im Kanton Genf abstimmen und wählen. Wenige Kantone haben auch das passive Wahlrecht für AusländerInnen. In den Kantonen Neuenburg, Jura, Waadt und Freiburg können Ausländer abstimmen und wählen, und aber auch sich selbst unter gewissen Bedingen zur Wahl stellen.

Das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) befasst sich mit der Wirtschaft und der Bildung. Dazu gehört etwa die Landwirtschaft sowie Fragen in der Wirtschaft wie z.B. Arbeitslosenzahlen oder Digitalisierung. Zudem gehören auch die Bereiche Bildung und Forschung zum WBF

Bundesrat Johann Schneider-Ammann ist Vorsteher des Departements.

Die Weltbank ist eine internationale Organisation. Sie wurde ursprünglich gegründet, um den Wiederaufbau in Europa nach dem zweiten Weltkrieg zu unterstützen. Heute fördert sie die wirtschaftliche Entwicklung ihrer Mitgliedsstaaten, vor allem in Entwicklungsländern. 189 Staaten sind Mitglied der Weltbank, so auch die Schweiz.

Auf einem Markt gibt es verschiedene Anbieter, die dasselbe Produkt anbieten. So gibt es beispielsweise auf dem Handymarkt nicht nur eine Firma, die Handys herstellt, sondern mehrere. Diese Anbieter stehen alle miteinander im Wettbewerb. Das bedeutet, dass sie alle möglichst die besten Handys zum besten Preis anbieten wollen. Sie haben also einen Wettbewerb, wer besser oder günstiger Handy herstellen kann.

Die Volkswirtschaft beschreibt die gesamte Wirtschaft innerhalb eines Staates. Diese umfasst alle Konsumenten und Produzenten in einem Land. Also zum Beispiel den Austausch zwischen Haushalten und Unternehmen. Es kann zwischen offenen und geschlossenen Volkswirtschaften unterschieden werden. Eine offene Volkswirtschaft ist ein Staat der mit anderen Staaten handelt. Eine geschlossene Volkswirtshaft handelt nicht mit anderen Staaten. Ein Beispiel dafür wäre die Volkswirtschaft von Kuba. Die Volkswirtschaft von Kuba hat aber begonnen sich gegenüber anderen Staaten zu öffnen. Das heisst, sie handelt jetzt mehr mit anderen Staaten.

Die WTO (World Trade Organization; Welthandelsorganisation) ist eine internationale Organisation. Ziel der WTO ist es den Freihandel zwischen Ländern zu fördern. Dafür bestimmt sie gewisse Richtlinien, z.B. zu Zöllen. Die WTO hat über 160 Mitglieder. Auch die Schweiz ist Mitglied.

Bei Proporzwahlen erhalten die WählerInnen Wahlzettel, auf denen meistens bereits Namen von KandidatInnen stehen. Diese sogenannten Wahllisten können die WählerInnen noch bearbeiten. Man spricht von Streichen, Kumulieren und Panaschieren. Kumulieren bedeutet, dass man den Namen eineR KandidatIn ein zweites Mal auf die Wahlliste schreibt und ihr oder ihm somit zwei Stimmen gibt.

Bei Proporzwahlen erhalten die WählerInnen Wahlzettel, auf denen meistens bereits Namen von KandidatInnen stehen. Diese sogenannten Wahllisten können die WählerInnen noch bearbeiten. Man spricht von Streichen, Kumulieren und Panaschieren. Panaschieren bedeutet, dass man auf einer Wahlliste einer Partei einE KandidatIn einer anderen Partei aufführt.

Bei Proporzwahlen wie den Nationalratswahlen können Wähler sich sowohl für Parteien als auch für einzelne Kandidaten entscheiden. Wähler geben auf ihren Wahlzettel an, welche Partei und Kandidaten sie unterstützen wollen. Es ist auch möglich Kandidaten von verschiedenen Parteien zu unterstützen. Der Partei- oder Listenbezeichnung kommt aber eine besondere Bedeutung hinzu. Die Parteibezeichnung gibt an, welche Partei der Wähler grundsätzlich unterstützen möchte. Wenn auf dem Wahlzettel nicht alle Plätze besetzt werden, gehe die restlichen Stimmen automatisch an diese Partei. Wenn die Parteibezeichnung leer gelassen wird, gehen restliche Stimmen an niemanden.

Bei Proporzwahlen erhalten die WählerInnen Wahlzettel, auf denen meistens bereits Namen von KandidatInnen stehen. Diese sogenannten Wahllisten können die WählerInnen noch bearbeiten. Man spricht von Streichen, Kumulieren und Panaschieren. Streichen bedeutet, dass man den Namen eineR KandidatIn auf der Wahlliste durchstreicht und somit nicht wählt.

Eine Währung ist ein bestimmter Typ Zahlungsmittel. So sind beispielsweise der Schweizer Franken, der Euro oder der US-Dollar Währungen. Grundsätzlich haben die meisten Länder eine eigene Währung. Eine Währungsunion ist ein Zusammenschluss von Ländern, die dieselbe Währung haben. So ist beispielsweise der Euroraum eine Währungsunion. Alle Länder, die im Euroraum sind, haben den Euro als Währung. Ländern, die in einer Währungsunion sind und dieselbe Währung haben, machen auch eine gemeinsame Geldpolitik.

Als Zauberformel wird die Zusammensetzung des Bundesrates bezeichnet. Nach der Zauberformel sollen die Parteien vertreten sein, die am meisten Wählerstimmen haben. Dabei werden die sieben Bundesratssitze nach dem Wähleranteil aufgeteilt. Deshalb haben in der Schweiz die CVP einen Sitz, die FDP, SVP und SP je zwei Sitze. Seit 2003 gibt es Verschiebungen bei der Zusammensetzung des Bundesrates.

Die Zauberformel ist kein Gesetz. Viele PolitikerInnen verlangen jedoch, dass sie die Konkordanz gewährleistet.

Kriegt man z.B. von einer Bank einen Kredit, so muss man meist nicht nur den Kredit zurückzahlen, sondern zusätzlich auch einen Zins. Als Beispiel: Eine Person erhält von einer Bank einen Kredit (Geldbetrag). Die Geschäftsbank berechnet dafür einen Zins. Die Person muss in einer vorgegebenen Zeit den Kredit zurückzahlen und zusätzlich die berechneten Zinsen. Mit dem Ausleihen von Geld verdient die Bank also Geld.

Vorhanden: Ein Zoll ist eine Abgabe an den Staat, die man bezahlen muss, wenn etwas (zum Beispiel Produkt) aus dem Ausland ins Inland importiert wird.

BefürworterInnen von Zöllen haben zwei Ziele. Durch die Zölle werden die Preise von ausländischen Anbieter teurer. Dadurch sollen einheimische Produzenten von ausländischen Konkurrenten geschützt werden. Die Einnahmen gehen an den Staat. Dadurch erhält der Staat zusätzliche Einnahmen.

Gegner von Zöllen wollen nicht, dass importierte Waren teurer werden. Heutzutage werden Zölle vielerorts abgebaut oder ganz abgeschafft um den Handel zu vereinfachen. Der EU Binnenmarkt hat zum Beispiel Zölle abgeschafft damit Waren in der EU frei gehandelt werden können.

Das Schweizer Parlament besteht aus zwei Kammern: Dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat repräsentiert die Gesamtbevölkerung und der Ständerat die Kantone. Die beiden Kammern haben die gleichen Rechte und Pflichten. So müssen z.B. beide Kammern einem neuen Gesetz zustimmen.

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