easyvote-Lexikon

In einem Windpark stehen mehreren Windenergieanlagen (auch Windkraftwerke oder Windräder genannt). Mit Windenergieanlagen wird die Energie aus dem Wind gespeichert.

Kriegt man z.B. von einer Bank einen Kredit, so muss man meist nicht nur den Kredit zurückzahlen, sondern zusätzlich auch einen Zins.  Als Beispiel: Eine Person erhält von einer Bank einen Kredit (Geldbetrag). Die Geschäftsbank berechnet dafür einen Zins. Die Person muss in einer vorgegebenen Zeit den Kredit zurückzahlen und zusätzlich die berechneten Zinsen. Mit dem Ausleihen von Geld verdient die Bank also Geld.  

Ein Zoll ist eine Abgabe an den Staat, die man bezahlen muss, wenn etwas (z.B. Produkt) aus dem Ausland ins Inland importiert wird.

Zölle haben entweder den Zweck, dem Staat Einnahmen zu beschaffen oder einheimische Produzenten vor ausländischen Konkurrenten zu schützen.

Ein Zoll verteuert dadurch das importierte Gut. Deshalb werden Zölle heutzutage grösstenteils kritisch betrachtet und werden vielerorts abgebaut oder ganz abgeschafft.

Heute beträgt die Zollfreigrenze 300.- Franken. Wer im Ausland Waren im Wert bis zu 300.- Franken einkauft muss bis jetzt keine Mehrwertste

Mit einer Zugangssperre blockieren die Internetprovider (z.B. Swisscom) eine bestimmte Website für BesucherInnen aus der Schweiz. Aus der Schweiz kann man also grundsätzlich nicht mehr auf diese Website zugreifen. Versucht man, die gesperrte Website aufzurufen, kommt man auf eine Seite mit Informationen darüber, warum die Seite gesperrt ist.

Das Schweizer Parlament besteht aus zwei Kammern: Dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat repräsentiert die Gesamtbevölkerung und der Ständerat die Kantone. Die beiden Kammern haben die gleichen Rechte und Pflichten. So müssen z.B. beide Kammern einem neuen Gesetz zustimmen.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie die Gemeinden, die Kantone und der Bund ausserhalb der eigenen Verwaltung Aufgaben übernehmen können.     Eine Organisationsform ist eine öffentlich-rechtliche Anstalt (z.B. Aktiengesellschaft). Öffentlich-rechtlich bedeutet, dass diese Anstalten staatlich organisiert sind und daher spezielle Rechte und Pflichten haben. Die ETH ist zum Beispiel eine öffentlich-rechtliche Anstalt des Bundes.     Es gibt aber auch privatrechtliche Unternehmen, die dem Staat gehören. Diese Unternehmen haben andere Rechte und Pflichten als öffentlich-rechtliche Anstalten. Dem Bund gehört zum Beispiel die Mehrheit der Swisscom. 

In der Verfassung sind Rechte und Prinzipien festgehalten. Sowohl BürgerInnen wie auch der Staat müssen diese Rechte und Prinzipien befolgen. Auch der Staat als Arbeitgeber ist an diese Rechte und Prinzipien gebunden. Weil der Staat grundsätzlich nicht willkürlich handeln darf, darf er auch nicht jemandem ohne sachlichen Grund kündigen. Private Arbeitgeber sind grundsätzlich nicht an diese Rechte und Prinzipien gebunden. Deshalb haben öffentlich Angestellte mehr Rechte als Angestellte von privaten Arbeitgebern. 

Die Schulen werden grundsätzlich kantonal geregelt. In der Schweiz müssen aber alle Kinder bis zur 9. Klasse in die Schule gehen. Der Besuch der öffentlichen Schule ist kostenlos. Eltern können sich auch dafür entscheiden, dass ihre Kinder eine private Schule besuchen. Gründe für den Besuch einer Privatschule können z.B. sein, dass dort in einer anderen Sprache unterrichtet wird oder ein anderes Betreuungsmodell (z.B. Tagesschule) angeboten wird. Die Privatschulen werden vom Kanton beaufsichtigt. 

Die öffentlich-rechtliche Anerkennung ist ein juristischer Status, welcher die Rechte und Pflichten von Religionsgemeinschaften bestimmt. Öffentlich anerkannte Religionsgemeinschaften dürfen zum Beispiel Steuern erheben. Dafür müssen sie zum Beispiel demokratisch und rechtsstaatlich organisiert seiin. Die Kantone entscheiden selbst ob und welche Religionsgemeinschaften anerkannt werden sollen.

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