easyvote-Lexikon

Als Zauberformel wird die Zusammensetzung des Bundesrates bezeichnet. Nach der Zauberformel sollen die Parteien vertreten sein, die am meisten Wählerstimmen haben. Dabei werden die sieben Bundesratssitze nach dem Wähleranteil aufgeteilt. Deshalb haben in der Schweiz die CVP einen Sitz, die FDP, SVP und SP je zwei Sitze. Seit 2003 gibt es Verschiebungen bei der Zusammensetzung des Bundesrates.

Die Zauberformel ist kein Gesetz. Viele PolitikerInnen verlangen jedoch, dass sie die Konkordanz gewährleistet.

Kriegt man z.B. von einer Bank einen Kredit, so muss man meist nicht nur den Kredit zurückzahlen, sondern zusätzlich auch einen Zins. Als Beispiel: Eine Person erhält von einer Bank einen Kredit (Geldbetrag). Die Geschäftsbank berechnet dafür einen Zins. Die Person muss in einer vorgegebenen Zeit den Kredit zurückzahlen und zusätzlich die berechneten Zinsen. Mit dem Ausleihen von Geld verdient die Bank also Geld.

Vorhanden: Ein Zoll ist eine Abgabe an den Staat, die man bezahlen muss, wenn etwas (zum Beispiel Produkt) aus dem Ausland ins Inland importiert wird.

BefürworterInnen von Zöllen haben zwei Ziele. Durch die Zölle werden die Preise von ausländischen Anbieter teurer. Dadurch sollen einheimische Produzenten von ausländischen Konkurrenten geschützt werden. Die Einnahmen gehen an den Staat. Dadurch erhält der Staat zusätzliche Einnahmen.

Gegner von Zöllen wollen nicht, dass importierte Waren teurer werden. Heutzutage werden Zölle vielerorts abgebaut oder ganz abgeschafft um den Handel zu vereinfachen. Der EU Binnenmarkt hat zum Beispiel Zölle abgeschafft damit Waren in der EU frei gehandelt werden können.

Das Schweizer Parlament besteht aus zwei Kammern: Dem Nationalrat und dem Ständerat. Der Nationalrat repräsentiert die Gesamtbevölkerung und der Ständerat die Kantone. Die beiden Kammern haben die gleichen Rechte und Pflichten. So müssen z.B. beide Kammern einem neuen Gesetz zustimmen.

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