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Die Landsgemeinde ist eine Volksversammlung, die es noch in zwei Schweizer Kantonen gibt: In Appenzell Innerrhoden und Glarus. An einer Landsgemeinde diskutieren die stimmberechtigten Personen über politische Themen und stimmen darüber ab. Das Besondere ist, dass sich die Leute auf dem sogenannten Landsgemeindeplatz versammeln und durch Handheben abstimmen. Im Kanton Appenzell Innerrhoden wird auch die Regierung (Standeskommission) und der Ständerat an der Landsgemeinde gewählt.    

Die Legislative ist eine der drei Staatsgewalten (Gewaltentrennung) in einem politischen System. Die legislative ist die gesetzgebende Gewalt. Sie macht Gesetze und kontrolliert die Regierung. In der Schweiz bildet die Bundesversammlung (Nationalrat und Ständerat) die Legislative.    

Eine Legislaturperiode ist die Amtsdauer einer Versammlung. Das Parlament in der Schweiz hat zum Beispiel eine Legislaturperiode von vier Jahren. Nach diesen vier Jahren werden die Mitglieder des Parlaments neu gewählt.    

Auf der Basis des Lehrplans gestalten die LehrerInnen ihren Unterricht. Der Lehrplan gibt für jede Klassenstufe vor, welches Wissen vermittelt werden muss. LehrerInnen in Ausbildung werden gemäss dem Lehrplan unterrichtet. Auch die Lehrmittel und z.B. die Bewertungen werden anhand des Lehrplans entwickelt.

Bisher hatte jeder Kanton seinen eigenen Lehrplan. Gemäss der Bundesverfassung müssen die Kantone ihre Bildungssysteme einander anpassen. Der Lehrplan 21 ist der erste gemeinsame Versuch, einen Lehrplan für die 21 deutsch- und mehrsprachigen Kantone einzuführen. Jeder Kanton kann selbst entscheiden, ob und wie er den Lehrplan 21 umsetzen möchte.

Mit einer Lenkungsabgabe soll das Verhalten von Personen gesteuert werden. Dies geschieht, indem gewisse Produkte verteuert werden. Dadurch sollen diese weniger verbraucht werden. Zum Beispiel gibt es eine CO2- Abgabe. Die CO2-Abgabe macht Heizöl und Erdgas teurer damit die Konsumenten CO2 arme Energien (z.B. erneuerbare Energien) wählen. 

In gewissen Kantonen sind bei Proporzwahlen Listenverbindungen möglich. Eine Listenverbindung ist ein Zusammenschluss von zwei oder mehr Parteilisten (Wahlliste einer Partei). Die Parteien haben zwar immer noch eigene Wahllisten, bei der Sitzverteilung werden sie aber in einem ersten Schritt als eine einzige Wahlliste betrachtet. Erst in einem zweiten Schritt werden die Sitze innerhalb der einzelnen Parteilisten verteilt. Mit Listenverbindungen verlieren Parteien weniger Reststimmen, die für keinen eigenen Sitz reichen.    

Littering ist Englisch für Vermüllung. Es beschreibt das Problem, dass kleinere Gegenstände wie Zigarettenstummel auf den Boden geworfen und nicht in einem Abfalleimer entsorgt werden.

Unter einer Lobby versteht man Interessensvertreter, die nicht im Parlament als Parlamentarier vertreten sind.

Lobbys versuchen ausserparlamentarisch ihre Interessen zu verwirklichen. Beispiele für Lobbys sind der Bauernverband, die Pharmaindustrie, die Gewerkschaften oder der WWF. Durch Diskussionen, direkte Vorschläge und auch Parteispenden versuchen Lobbies Abstimmungen so zu beeinflussen, dass sie daraus Vorteile haben.

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