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Eine KandidatIn ist eine Person, die sich für einen Posten zur Wahl stellt. In der Schweiz ist z.B. eine Person, die in den Nationalrat gewählt werden will einE KandidatIn für den Nationalrat.

Die Schweiz ist ein Bundesstaat, der aus 26 Kantonen besteht. Die Kantone sind in vielen Bereichen selbstständig und haben auch auf die Bundespolitik Einfluss. So gibt es z.B. das Ständemehr, den Ständerat oder die Standesinitiative.  

Mit einer Kantonalen Volksinitiative können die BürgerInnen in einem Kanton die Änderung der Kantonsverfassung verlangen. Anders als mit einer Eidgenössischen Volksinitiative auf Bundesebene, ist es in gewissen Kantonen aber auch möglich, mit einer kantonalen Initiative ein Gesetz zu ändern. Für eine kantonale Initiative müssen wie bei einer Eidgenössischen Volksinitiative in einer bestimmten Zeit Unterschriften gesammelt werden. Die Anzahl Unterschriften und die verfügbare Zeit unterscheidet sich von Kanton zu Kanton.

Kantonsräte sind die Parlamente auf Kantonsebene. Kantonsräte sind, was der Nationalrat auf Bundesebene ist. Sie entscheiden über Kantonsgesetze.

Kantonsparlamente werden in der Regel alle vier Jahre gewählt (in FR und VD alle fünf Jahre). In manchen Kantonen wird der Kantonsrat auch Grossrat oder Grosser Rat genannt.

Die Pensionskasse wird durch das sogenannte Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Das ist das Gegenteil des Umlageverfahrens. Die Pensionskasse kannst du dir wie ein Bankkonto vorstellen: Die eigenen Pensionskassen-Beiträge werden auf dieses Konto einbezahlt. Wirst du pensioniert, dann wird die eigene Rente oder der eigene Kapitalbezug von diesem Konto bezahlt. Das Geld, dass du nach der Pensionierung von der Pensionskasse erhältst, ist also das eigene, angesparte Geld. 

Beim Kollegialitätsprinzip wird die Meinung der Mehrheit einer Gruppe von der gesamten Gruppe vertreten. Mit dem Kollegialitätsprinzip wird in der Schweiz häufig die Funktionsweise des Bundesrats beschrieben. Alle Bundesräte vertreten gegen aussen die Meinung der Mehrheit des Bundesrates, auch wenn sie persönlich anderer Meinung sind

Ständige Kommissionen bestehen aus ParlamentarierInnen. Sie haben die Aufgabe, Geschäfte (z.B. ein Entwurf für ein neues Gesetz) zu diskutieren, bevor sie im Parlament diskutiert werden. Jede Ständige Kommission ist für ein Themengebiet zuständig. So gibt es z.B. eine Aussenpolitische Kommission. Der Ständerat und der Nationalrat haben für jedes Themengebiet je eine eigene Kommission.    

Die Konjunktur misst, wie es der Wirtschaft in einem Land geht. Geben die Menschen viel Geld für Waren und Investitionen (z.B. bauen sie Häuser, kaufen sie viel ein) aus, so spricht man von einem Boom. Die Unternehmen machen dann Gewinne, stellen viele Leute ein und bauen ihre Produktion aufgrund des grossen Bedarfs aus. Es entstehen neue Unternehmen und der Staat erhält dadurch viel Geld aus den Steuern. Die Wirtschaft wächst dabei und wird grösser.
Der umgekehrte Fall ist eine Rezession. Die Menschen geben kaum Geld aus und sparen. Dadurch fällt es den Unternehmen schwerer, ihren ArbeiterInnen die Löhne zu bezahlen und müssen vielleicht ArbeiterInnen entlassen und Firmen gehen Konkurs. Dadurch wird noch weniger eingekauft und die Wirtschaft schrumpft.

Konkordate sind Verträge zwischen Kantonen. Diese können zwischen zwei oder mehreren Kantonen geschlossen werden. Durch ein Konkordat werden gewisse kantonale Regelungen vereinheitlicht, ohne dass ein nationales Gesetz benötigt wird.

In der Bundesverfassung steht, dass Radio- und Fernsehsender zur Verbreitung von Bildung und Kultur beitragen, die freie Meinungsbildung unterstützen und Unterhaltung anbieten sollen. Der Bund vergibt eine gewisse Anzahl Konzessionen an Sender aus allen Landesteilen, die diesen Anforderungen entsprechen. Eine solche Konzession hat einerseits die SRG. Anderseits haben 41 Lokalradios und 13 regionale Fernsehsender eine Konzession. Eine Konzession bedeutet für die Sender folgendes:

Sender mit einer Konzession bekommen gegenüber Sendern ohne Konzession technische Vorteile bei der Verbreitung ihres Programms. So erhalten Radiosender mit einer Konzession beispielsweise eine UKW-Frequenz. Mittels UKW-Frequenz wird ein Radiosender auf herkömmliche Weise empfangen (also z.B. nicht via Internet). Die Anzahl an UKW-Frequenzen ist aus technischen Gründen beschränkt.

Sender mit einer Konzession haben mit dem Bund eine sogenannte Leistungsvereinbarung. In dieser ist unter anderem geregelt, welche Inhalte sie mindestens anbieten müssen und wie sie die Qualität sicherstellen sollen.

Gewisse Sender mit einer Konzession werden vom Bund zudem finanziell unterstützt. Heute werden die SRG, 13 regionale Fernsehsender und 21 Lokalradios finanziell unterstützt.

Ein Kredit ist ein Geldbetrag, den man jemand anderem ausleiht. Meistens werden Kredite von einer Bank vergeben. Die Bank leiht einer Person oder ein Unternehmen ein Geldbetrag, mit dem die Person oder das Unternehmen z.B. ein Haus oder eine Maschine kauft. Bei Krediten muss man meist einen Zins bezahlen. Die Bank verdient also an dem Verleihen des Geldbetrags.

Bei Proporzwahlen erhalten die WählerInnen Wahlzettel, auf denen meistens bereits Namen von KandidatInnen stehen. Diese sogenannten Wahllisten können die WählerInnen noch bearbeiten. Man spricht von Streichen, Kumulieren und Panaschieren. Kumulieren bedeutet, dass man den Namen eineR KandidatIn ein zweites Mal auf die Wahlliste schreibt und ihr oder ihm somit zwei Stimmen gibt.    

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