A-Z

Get your nerd on! Deine Schulnoten werden es dir danken, dass du hier gelandet bist ;) Die Themendossiers liefern dir alle relevanten Informationen zu brandheissen Themen wie der Altersreform oder Europa. Lies dich durch, schau dir unsere Clips an und sichere dir eine 6 in Politik. Falls du Fragen hast, kontaktiere uns per Mail oder schreib uns deine Frage auf Facebook oder Twitter.

Der Ständerat ist neben dem Nationalrat eine der zwei Kammern des Schweizer Parlaments (Legislative) und wird auch kleine Kammer genannt. Der Ständerat hat 46 Sitze und vertritt die Kantone. Jeder Kanton hat je zwei Sitze und die sechs Halbkantone je einen Sitz. Die Mitglieder des Ständerats werden StänderätInnen genannt und werden alle vier Jahre gewählt. Durch den Ständerat kann jeder Kanton seine Interessen im Parlament vertreten. Der Ständerat und der Nationalrat haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Wie und wann die StänderätInnen eines Kantons gewählt werden, können die Kantone selber entscheiden. In den meisten Kantonen werden die StänderätInnen alle vier Jahre gleichzeitig mit den NationalrätInnen vom Volk gewählt.

Durch Subventionen kann der Staat Unternehmen von bestimmten Wirtschaftszweigen finanziell unterstützen. Das Ziel ist, Wirtschaftszweige zu fördern die gesellschaftlich anerkannt sind aber wirtschaftlich Mühe haben. Zum Beispiel werden die Landwirtschaft, die Bildung, die Kultur und die Beziehungen zum Ausland subventioniert. Er kann diesen Unternehmen entweder direkt Geld geben oder von ihnen weniger Steuern verlangen.

In einer Tagesschule werden die Kinder den ganzen Tag, also auch über Mittag und nach der Schule, betreut.

Teuerung (Inflation) ist eine Situation, in welcher Waren und Dienstleistungen immer teurer werden. Dadurch sinkt der Wert des Geldes: Man kann sich mit einem Franken weniger kaufen (die Kaufkraft nimmt ab).

Um dies zu messen, berechnet man immer wieder den Wert eines sogenannten Warenkorbes. In diesem Warenkorb befinden sich immer dieselben Güter (z.B. Brot, Kinoticket aber auch Mieten und noch vieles mehr). Wird es immer teurer diese Sachen zu kaufen, spricht man von Inflation.

Inflation zu verhindern ist eine zentrale Aufgabe der Nationalbank. Eine kleine Inflation gibt es allerdings immer. Diese ist der Grund dafür, dass z.B. ein Weggli heute viel teurer ist als vor 50 Jahren (sonst frag mal dein Grosi!).

Eine Tierseuche ist eine Erkrankung von Tieren, die durch Krankheitserreger hervorgerufen wird. Beispiele sind die Tollwut, die Schweinepest oder die Vogelgrippe. Sie kann auf andere Tiere oder sogar auf Menschen übertragen werden und verbreitet sich meistens sehr schnell. Die Grenze zu einer normalen Tierkrankheit ist fliessend. Beispiele für eine Tierseuche sind die Tollwut, die Vogelgrippe oder die Maul- und Klauenseuche.

Die AHV wird durch das sogenannte Umlageverfahren finanziert: Das bedeutet, dass die aktuellen Ausgaben durch die aktuellen Einnahmen finanziert werden. Die heutigen Renten der Pensionierten werden also durch die heutigen AHV-Beiträge der ArbeitnehmerInnen bezahlt.

Die UNO ist ein Zusammenschluss von Staaten. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und hat das Ziel und gute Beziehungen zwischen den verschiedenen Ländern zu fördern. Die UNO kann Entscheide (Resolutionen) fällen, um verschiedene Konflikte zu lösen. In der UNO sind heute fast alle Länder (193) vertreten, unter anderem auch die Schweiz.    

Das Urheberrecht soll besondere Werke (unter anderem die Kunst) aber auch Ideen schützen. Also z.B. Musik, Bilder oder Filme.

Werke sind eigene Ideen und Schöpfungen von Personen. Nur die Erfinder oder die Personen, welche die Idee hatten, dürfen das Werk verkaufen, verschenken oder vervielfältigen.

MusikerInnen arbeiten z.B. meist mit einer Plattenfirma zusammen, welche dann ihr Lied vervielfältigt und verkauft. Der oder die MusikerIn erhält dann einen Teil der Einnahmen, welche durch den Verkauf des Liedes eingenommen wurden.

Durch das Urheberrecht sollen somit Ideen einer Person geschützt werden, so dass sie eine andere Person nicht einfach so nachmachen kann.

Wenn die beiden Kammern (Nationalrat und Ständerat) für eine Sitzung versammelt sind, spricht man von der vereinigten Bundesversammlung. Die beiden Kammern versammeln sich z.B. um den Bundesrat zu wählen.

Eine Verordnung ist grundsätzlich ein Text, der die Umsetzung eines Gesetzes festlegt. Es handelt sich also nicht direkt um ein Gesetz, sondern um dessen Umsetzung. Der Bundesrat erlässt Verordnungen.

Ein Verpflichtungskredit erlaubt es z.B. dem Kanton für ein bestimmtes Vorhaben finanzielle Verpflichtungen - bis zu einem vorher festgelegten Maximalbetrag - einzugehen.

In der Schweiz ist man ab 18 Jahren Volljährig. Ist man Volljährig, so darf man unter anderem auf Bundesebene wählen, sich in ein Amt wählen lassen und abstimmen.    

Vorstösse sind all jene Möglichkeiten, die einem Parlamentarier zu Verfügung stehen, etwas vom Bundesrat zu verlangen oder zu fragen. Dazu zählen Motionen, Interpellationen, Postulate oder Anfragen. Je nach dem, für welchen Vorstoss sich ein Parlamentarier entscheidet, muss dieser anders vorgehen.

Bei Wahlen wird ein Gebiet in Wahlkreise eingeteilt. Alle wahlberechtigten Personen sind einem Wahlkreis zugeteilt.Zum Beispiel bildet bei den Nationalratswahlen jeder Kanton einen Wahlkreis. Die WählerInnen können KandidatInnen aus jenem Kanton wählen, in dem sie das Wahlrecht haben.

Bei Proporzwahlen gibt es Wahllisten, auf denen die Namen der KandidatInnen aufgeführt sind. Meistens hat jede Partei eine eigene Wahlliste (sogenannte Parteiliste).

Wählen bedeutet, dass man bestimmen darf, wer das Volk im Parlament (und je nach dem auch in der Regierung) vertreten darf (aktives Wahlrecht). Man kann sich auch selbst zur Verfügung stellen und sich ins Parlament wählen lassen (passives Wahlrecht).

In der Schweiz dürfen alle SchweizerInnen, welche älter als 18 Jahre alt sind, wählen und sich wählen lassen (passives Wahlrecht).

Auf nationaler Ebene (Nationalrat und Ständerat) wird alle 4 Jahre ein neues Parlament gewählt. Zum letzten Mal 2015.

In einigen Kantonen dürfen auf kantonaler Ebene auch AusländerInnen wählen und sich wählen lassen.

Das WEF (World Economic Forum, deutsch: Weltwirtschaftsforum) ist eine Veranstaltung, die jedes Jahr im Januar oder Februar in Davos stattfindet. An der Veranstaltung nehmen Politiker, Leute aus der Wirtschaft, Journalisten und andere Prominente teil. Sie diskutieren über aktuelle Fragen,  u.a. zu den Themen Wirtschaft oder Umwelt. Im Jahr 2017 findet das WEF vom 17. bis 20. Januar statt.

Es gibt sowohl BefürworterInnen wie auch KritikerInnen des WEF. KritikerInnen sind der Meinung, dass das WEF nur die Interessen der globalen Wirtschaft vertritt. Diese würde Probleme wie z.B. Armut nicht lösen, sondern nur weiter verschärfen. BefürworterInnen sind der Meinung, dass das WEF eine gute Plattform ist, um wichtige Leute zusammenzubringen und gute Lösungen zu finden. Zudem sei das WEF gute Werbung für die Schweiz. 

In einem Windpark stehen mehreren Windenergieanlagen (auch Windkraftwerke oder Windräder genannt). Mit Windenergieanlagen wird die Energie aus dem Wind gespeichert.

Kriegt man z.B. von einer Bank einen Kredit, so muss man meist nicht nur den Kredit zurückzahlen, sondern zusätzlich auch einen Zins.  Als Beispiel: Eine Person erhält von einer Bank einen Kredit (Geldbetrag). Die Geschäftsbank berechnet dafür einen Zins. Die Person muss in einer vorgegebenen Zeit den Kredit zurückzahlen und zusätzlich die berechneten Zinsen. Mit dem Ausleihen von Geld verdient die Bank also Geld.  

Ein Zoll ist eine Abgabe an den Staat, die man bezahlen muss, wenn etwas (z.B. Produkt) aus dem Ausland ins Inland importiert wird.

Zölle haben entweder den Zweck, dem Staat Einnahmen zu beschaffen oder einheimische Produzenten vor ausländischen Konkurrenten zu schützen.

Ein Zoll verteuert dadurch das importierte Gut. Deshalb werden Zölle heutzutage grösstenteils kritisch betrachtet und werden vielerorts abgebaut oder ganz abgeschafft.

0-9 A B C D E F G H I J K L M N O P R S T U V W Z
Unterstützen