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In der Erdkruste unserer Erde ist Wärme (Energie) gespeichert. Diese Energie kann zum Heizen oder auch zur Stromerzeugung genutzt werden. Die Wärme der Erde kann beispielsweise durch tiefe Löcher, welche man in die Erdkruste bohrt, mithilfe von Erdwärmesonden zum Heizen von Häusern verwendet werden.

Gesamtarbeitsverträge werden von den Sozialpartnern ausgehandelt und regeln die Lohn- und Arbeitsbedingungen (z.B. Ferien, Arbeitszeit, Kündigungsfristen, Mindestlöhne). Die GAVs gelten für einzelne Firmen oder ganze Branchen (z.B. Baugewerbe). Da man in den einzelnen Regionen in der Schweiz unterschiedlich viel Geld zum Leben braucht, unterscheiden sich heute die GAV-Löhne in den einzelnen Regionen. Heute gibt es ungefähr 600 GAVs, welche die Arbeitsbedingungen für circa 1,5 Millionen ArbeitnehmerInnen regeln.

Mit dem Begriff Gesundheitsfachpersonen sind alle Fachpersonen im Gesundheitsbereich gemeint. Dies sind zum Beispiel SpezialärztInnen, HausärztInnen, Pflegefachleute, ApothekerInnen, PhysiotherapeutInnen, ErnährungsberaterInnen und medizinische PraxisassistentInnen.

Es gibt drei Staatsgewalten: Legislative, Exekutive und Judikative. Jede der drei Staatsgewalten hat klar definierte Aufgaben. In der Schweiz sind dies auf Bundesebene das Parlament (Legislative), der Bundesrat (Exekutive) und die Gerichte (Judikative). Keine Person darf gleichzeitig in mehreren dieser Gewalten vertreten sein.   

Gewerkschaften vertreten Interessen von ArbeitnehmerInnen (ArbeiterInnen, LehrerInnen, Angestellte). Menschen also, die von einem Arbeitgeber angestellt sind und Lohn beziehen. Die Gewerkschaften sind grundsätzlich von Parteien und dem Staat unabhängig. In der Schweiz gibt es verschiedene Gewerkschaften (Bau, Dienstleistung, Industrie, usw.), die ArbeitnehmerInnen aus bestimmten Berufsgruppen vertreten. Ziele der Gewerkschaften sind grundsätzlich gute Arbeitsbedingungen und hohe Löhne für ArbeiterInnen und Angestellte. Manche Leute, welche bei Gewerkschaften arbeiten, sind zugleich auch Parlamentarier.

Grossräte sind die Parlamente auf Kantonsebene. Grossräte sind für Kantone das, was der Nationalrat auf Bundesebene ist. Sie entscheiden also über Kantonsgesetze.

Grossräte werden in der Regel alle vier Jahre gewählt (in FR und VD alle fünf Jahre). In manchen Kantonen wird der Grossrat auch Kantonsrat genannt.

In der Schweiz gibt es 26 Kantone, davon sind sechs sogenannte Halbkantone. Halbkantone haben nur eine halbe Standesstimme und nur einen Sitz im Ständerat. Die Halbkantone in der Schweiz sind: Obwalden, Nidwalden, Basel-Stadt, Basel-Landschaft, Appenzell Ausserrhoden und Appenzell Inerrhoden.

Das HarmoS-Konkordat ist ein Vertrag zwischen mehreren Kantonen. Mit dem HarmoS-Konkordat wollen die Kantone ihre Schulsysteme harmonisieren. Das bedeutet, dass es zwischen den kantonalen Schulsystemen weniger grosse Unterschiede geben soll. Der Kanton verpflichtet sich, den Schulunterricht gemäss dem Konkordat anzupassen.

Eine Hauptstadt ist das politische Zentrum eines Staates. Meist befindet sich an diesem Ort auch der Sitz der Regierung (z.B. in Bern das Bundeshaus mit dem National- und Ständerat und dem Bundesrat). 

Eigentlich hat die Schweiz keine Hauptstadt. Bern ist die Bundesstadt der Schweiz. Da Bern jedoch das politische Zentrum der Schweiz ist und das Parlament und die Regierung ihren Sitz in Bern haben, kann man Bern als Hauptstadt der Schweiz bezeichnen.

Ein indirekter Gegenvorschlag ist eine Reaktion des Bundesrates oder des Parlamentes auf eine Volksinitiative. Anstelle der Initiative soll ein Bundesgesetz ermöglichen, die Kernanliegen der Initianten aufzunehmen und zu verwirklichen. Die von der Initiative angesprochenen Probleme sollen so auf eine andere Art gelöst werden, als von der Initiative vorgeschlagen wird. 

Inflation (Teuerung) ist eine Situation, in welcher Waren und Dienstleistungen immer teurer werden. Dadurch sinkt der Wert des Geldes: Man kann sich mit einem Franken weniger kaufen (die Kaufkraft nimmt ab).

Um dies zu messen, berechnet man immer wieder den Wert eines sogenannten Warenkorbes. In diesem Warenkorb befinden sich immer dieselben Güter (z.B. Brot, Kinoticket aber auch Mieten und noch vieles mehr). Wird es immer teurer diese Sachen zu kaufen, spricht man von Inflation.

Inflation zu verhindern ist eine zentrale Aufgabe der Nationalbank. Eine kleine Inflation gibt es allerdings immer. Diese ist der Grund dafür, dass z.B. ein Weggli heute viel teurer ist als vor 50 Jahren (sonst frag mal dein Grosi!).

Eine Interpellation ist eine Frage von ParlamentarierInnen. Mit einer Interpellation will einE ParlamentarierInnen Auskunft oder Zusatzinformationen zu Ereignissen, Entscheidungen und politischen Themen vom Bundesrat. ParlamentarierInnen richten ihre Frage schriftlich an den Bundesrat, der darauf antworten muss. Über die Antwort des Bundesrats wird dann meistens im Parlament diskutiert.    

Die Judikative ist in einer Demokratie neben der Exekutive und der Legislative eine der drei Staatsgewalten. Grundsätzlich versteht man unter der Judikative ein Gericht. Ihre Aufgabe ist die Rechtsprechung. In der Schweiz gibt es verschiedene Gerichte auf allen Ebenen (Bund-Kanton-Gemeinde). Die einzelnen Gerichte sind einander untergeordnet. Das heisst, dass zum Beispiel das Bundesgericht das letzte Wort über die Obergerichte hat.
In der Schweiz gibt es vier Bundesgerichte: Das Bundesgericht in Lausanne, das Bundesstrafgericht in Bellinzona, das Bundesverwaltungsgericht in St. Gallen und das Bundesversicherungsgericht in Luzern. Die Richter in diesen vier eidgenössischen Gerichten werden von der Vereinigten Bundesversammlung gewählt.
Auf Kantons- und Gemeindeebene gibt es die Judikative auch. Zum Beispiel in Form von Bezirksgerichten oder auf Kantonsebene in Form von Obergerichten und Verwaltungsgerichten.

Eine KandidatIn ist eine Person, die sich für einen Posten zur Wahl stellt. In der Schweiz ist z.B. eine Person, die in den Nationalrat gewählt werden will einE KandidatIn für den Nationalrat.

Die Schweiz ist ein Bundesstaat, der aus 26 Kantonen besteht. Die Kantone sind in vielen Bereichen selbstständig und haben auch auf die Bundespolitik Einfluss. So gibt es z.B. das Ständemehr, den Ständerat oder die Standesinitiative.  

Mit einer Kantonalen Volksinitiative können die BürgerInnen in einem Kanton die Änderung der Kantonsverfassung verlangen. Anders als mit einer Eidgenössischen Volksinitiative auf Bundesebene, ist es in gewissen Kantonen aber auch möglich, mit einer kantonalen Initiative ein Gesetz zu ändern. Für eine kantonale Initiative müssen wie bei einer Eidgenössischen Volksinitiative in einer bestimmten Zeit Unterschriften gesammelt werden. Die Anzahl Unterschriften und die verfügbare Zeit unterscheidet sich von Kanton zu Kanton.

Kantonsräte sind die Parlamente auf Kantonsebene. Kantonsräte sind, was der Nationalrat auf Bundesebene ist. Sie entscheiden über Kantonsgesetze.

Kantonsparlamente werden in der Regel alle vier Jahre gewählt (in FR und VD alle fünf Jahre). In manchen Kantonen wird der Kantonsrat auch Grossrat oder Grosser Rat genannt.

Die Pensionskasse wird durch das sogenannte Kapitaldeckungsverfahren finanziert. Das ist das Gegenteil des Umlageverfahrens. Die Pensionskasse kannst du dir wie ein Bankkonto vorstellen: Die eigenen Pensionskassen-Beiträge werden auf dieses Konto einbezahlt. Wirst du pensioniert, dann wird die eigene Rente oder der eigene Kapitalbezug von diesem Konto bezahlt. Das Geld, dass du nach der Pensionierung von der Pensionskasse erhältst, ist also das eigene, angesparte Geld. 

Beim Kollegialitätsprinzip wird die Meinung der Mehrheit einer Gruppe von der gesamten Gruppe vertreten. Mit dem Kollegialitätsprinzip wird in der Schweiz häufig die Funktionsweise des Bundesrats beschrieben. Alle Bundesräte vertreten gegen aussen die Meinung der Mehrheit des Bundesrates, auch wenn sie persönlich anderer Meinung sind

Ständige Kommissionen bestehen aus ParlamentarierInnen. Sie haben die Aufgabe, Geschäfte (z.B. ein Entwurf für ein neues Gesetz) zu diskutieren, bevor sie im Parlament diskutiert werden. Jede Ständige Kommission ist für ein Themengebiet zuständig. So gibt es z.B. eine Aussenpolitische Kommission. Der Ständerat und der Nationalrat haben für jedes Themengebiet je eine eigene Kommission.    

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