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Es gibt zwei verschiedene Arten von Geld: Bargeld und Buchgeld. Bargeld sind Münzen und Noten. Bargeld wird von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) herausgegeben. Buchgeld ist Geld in elektronischer Form, also Geld auf einem Bank- oder Postkonto. 

Bundesämter erledigen die täglichen Aufgaben der Bundesverwaltung. Sie sind einem der sieben Departemente unterstellt (jede Bundesrätin/jeder Bundesrat ist für ein Departement verantwortlich). 

Zu den Bundesbehörden gehören die Bundesversammlung (Nationalrat und Ständerat), der Bundesrat mit der Bundesverwaltung und das Bundesgericht.

Ein Bundesbeschluss ist ein Entscheid des Parlaments. Anders als mit einem Gesetz, schafft das Parlament mit einem Bundesbeschluss aber kein neues Recht, also neue Regeln. Mit einem Bundesbeschluss bewilligt das Parlament z.B. das vom Bundesrat vorgeschlagene Budget oder schlägt vor, die Verfassung zu ändern. Es gibt Bundesbeschlüsse, über die das Volk zwingend abstimmen muss (obligatorisches Referendum). Über manche Bundesbeschlüsse kann das Volk abstimmen, wenn das Referendum ergriffen wird (fakultatives Referendum). Über gewisse Bundesbeschlüsse kann das Volk nie abstimmen (sogenannter einfacher Bundesbeschluss)    

Das Bundesgericht in der Schweiz ist das höchste Gericht der Schweiz (Judikative). Es sorgt dafür, dass das eidgenössische Recht einheitlich angewendet wird und dass die Kantone die vom Bund gesetzten Schranken in ihren Tätigkeiten nicht überschreiten. Die Bundesversammlung wählt eine Bundesgerichtspräsidentin/einen Bundesgerichtspräsidenten und zwischen 35–45 BundesrichterInnen. Das Bundesgericht ist in Lausanne.    

Im Bundeshaus tagt das Schweizer Parlament (Nationalrat und Ständerat). Es befindet sich mitten in Bern. Zudem hält auch der Bundesrat seine Sitzungen im Bundeshaus ab. Das Bundeshaus kann als das politische Zentrum der Schweiz bezeichnet werden, weil darin alle endgültigen Entscheidungen der Schweizer Politik getroffen werden.

Die Bundeskanzlei ist die sogenannte Stabstelle des Bundesrates: Sie koordiniert alle Aufgaben des Bundesrats und organisiert unter anderem die Sitzungen des Bundesrats und die Beziehungen zum Parlament. Sie ist ausserdem für die Amtlichen Veröffentlichungen verantwortlich, so zum Beispiel für das Abstimmungsbüchlein vor allen Abstimmungen. Die Bundeskanzlei wird von dem/der BundeskanzlerIn geleitet.    

Der/die BundeskanzlerIn leitet die Bundeskanzlei. Sie oder er berät und unterstützt den Bundesrat und die/den BundespräsidentIn bei den Aufgaben. Sie oder er wird von der vereinigten Bundesversammlung gewählt. Zur Zeit ist Walter Turnherr (CVP) Bundeskanzler.

Der oder die BundespräsidentIn  ist eines der sieben Mitglieder des Bundesrates. Er oder sie leitet die Sitzungen des Bundesrats und verritt den Bundesrat gegen aussen (z.B. im Ausland). Ansonsten hat der/die BundespräsidentIn die gleichen Rechte wie die anderen BundesrätInnen. Der/die BundespräsidentIn wechselt jedes Jahr und wird von der vereinigten Bundesversammlung  gewählt. Im Jahr 2018 ist Alain Berset Bundespräsident.

Der Bundesrat ist die Regierung(Exekutive)  der Schweiz. Der Bundesrat hat sieben Mitglieder (BundesrätInnen) und wird alle vier Jahre von der vereinigten Bundesversammlung gewählt. JedeR BundesrätIn ist für die Leitung eines Departements zuständig. Der/die BundespräsidentIn wechselt jedes Jahr und wird jeweils für ein Jahr gewählt. Im Jahr 2018 ist Alain Berset Bundespräsident. Er bleibt gleichzeitig Vorsteher seines Departements.

Die sieben Mitglieder des Bundesrats werden alle vier Jahre von der vereinigten Bundesversammlung gewählt. Die Wahl findet jeweils im Dezember nach den eidgenössischen Wahlen statt. Tritt ein Mitglied des Bundesrats früher zurück, gibt es Ersatzwahlen für den freien Sitz. Die nächsten gesamt-Bundesratswahlen finden 2019 statt.

EinE BundesrichterIn ist einE RichterIn am Bundesgericht, Bundesstrafgericht oder Bundesverwaltungsgericht. Sie werden vom Parlament gewählt für sechs Jahre gewählt. Nach sechs Jahren werden BundesrichterInnen also neu gewählt.    

Die Verfassung ist der Grundtext eines Staates. In der Schweiz heisst die Verfassung Bundesverfassung. Die Bundesverfassung ist das oberste Gesetz und in ihr sind gewisse Grundprinzipien, wie z.B. Grundrechte der BürgerInnen oder die Aufgabenverteilung zwischen dem Bund und den Kantonen geregelt. Um die Verfassung zu ändern, müssen die Mehrheit des Volks und die Mehrheit der Kantone (doppeltes Mehr) zustimmen. Auch die Kantone und die Gemeinden haben eigene Verfassungen.    

Die Bundesversammlung ist das Parlament (Legislative) der Schweiz. Sie besteht aus zwei Kammern: Dem Nationalrat und dem Ständerat. Haben die beiden Kammern eine gemeinsame Sitzung (z.B. für die Wahl des Bundesrates), so spricht man von der vereinigten Bundesversammlung.    

Verschiedene Materialien wie Holz oder Erdgas enthalten Kohlenstoff. Werden diese Materialien verbrannt, entsteht Kohlenstoffdioxid (CO2). Dieses gelangt in die Erdatmosphäre.

CO2 gehört zu den sogenannten Treibhausgasen. Treibhausgase fördern den Treibhauseffekt: Weil sie auf verschiedene Arten das Sonnenlicht reflektieren, erhöht sich die Temperatur auf der Erde. 

Die Schweizer Bundesverwaltung ist in sieben Departementen und der Bundeskanzlei organisiert. Jedes Departemen ist für bestimmte Themengebiete verantwortlich. So beschäftigt sich z.B. das Departement des Innern unter anderem mit Fragen zur Gesundheit in der Schweiz. JedeR BundesrätIn steht einem Departement vor.    

Bei der direkten aktiven Sterbehilfe wird der Tod eines Menschen gezielt (direkt) herbeigeführt, um dessen Leiden zu Verkürzen. Diese ist heute nicht erlaubt. Heute grundsätzlich erlaubt sind die indirekte aktive Sterbehilfe und die passive Sterbehilfe. Bei der indirekten aktiven Sterbehilfe werden Medikamente eingesetzt, welche als Nebenwirkung (indirekt) zum Tod der Person führen. Bei der passiven Sterbehilfe wird der Tod der Person durch das Fehlen oder den Abbruch von lebenserhaltende Massenahmen herbeigeführt. 

Man kann zwischen repräsentativer und direkter Demokratie unterscheiden. Repräsentative Demokratie bedeutet, dass das Volk VertreterInnen wählt, die politische Entscheidungen treffen (z.B. ein Parlament). In einer direkten Demokratie kann das Volk zusätzlich selber Vorschläge machen (z.B. Volksinitiative) und über politische Themen abstimmen. Die Schweiz ist eine direkte Demokratie.    

Mit einer Volksinitiative soll die Verfassung geändert werden. Wird eine Volksinitiative eingereicht, können Parlament oder Bundesrat eine andere Verfassungsänderung vorschlagen. Das nennt man einen direkten Gegenvorschlag.Das Initiativkomitee kann sich dann entscheiden, ob sie ihre eigene Initiative zurückziehen möchte.Wird die Volksinitiative nicht zurückgezogen, stimmen wir über die Initiative und den direkten Gegenvorschlag ab. Wird die Volksinitiative zurückgezogen, stimmen wir nur über den direkten Gegenvorschlag ab. Dies ist der Fall bei dieser Vorlage.

Doppeltes Mehr bedeutet, dass es bei einer  Volksabstimmung sowohl ein Ständemehr (Mehrheit der Kantone) als auch ein Volksmehr (Mehrheit des Volkes) braucht. Halbkantone zählen beim Ständemehr nur halb, sie haben also nur eine sogenannte halbe Standesstimme.  Das doppelte Mehr ist bei obligatorischen Referenden, also z.B. bei einer Verfassungsänderung, notwendig. Ein einfaches Mehr braucht es z.B. bei einem fakultativen Referendum. Das bedeutet, dass nur ein Volksmehr und kein Ständemehr notwendig ist.

Europäische Freihandelsassoziation; Mitglieder: Island, Liechtenstein, Norwegen, Schweiz

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