easyvote-Studien

easyvote-Politikmonitor 2017

Weniger Informationslust und niedriges Vertrauen: Junge Erwachsene und Politik im Zeitalter von Fake-News und verändernder Medienlandschaft

Der neue easyvote-Politikmonitor des Dachverbands Schweizer Jugendparlamente DSJ zeigt klar: Die sich schnell wandelnde Medienlandschaft und das Zeitalter von Fake-News hinterlassen ihre Spuren bei den Schweizer Jugendlichen. Geht es um politische Themen, informieren sich die Jugendlichen nicht nur weniger, sondern haben auch ein Vertrauensproblem. Insbesondere die Medien haben eine schwierige Stellung: Geht es um politische Themen, vertrauen Jugendliche am wenigsten JournalistInnen.

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Mit dem easyvote-Politikmonitor wird die Haltung junger Erwachsener in der Schweiz zur Politik erfasst. Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligung junger Bürgerinnen und Bürger am politischen Prozess der Schweiz zu erhöhen. Zu diesem Zweck wurde das gfs.bern seit 2014 bereits zum dritten Mal mit einer Studie zur politischen Partizipation der jungen Erwachsenen in der Schweiz beauftragt.

Nebst Informationen über die Einschätzungen Junger zur Politik werden so auch wichtige Hinweise über die Arbeit von easyvote erhoben. Ziel ist es, sowohl die Produkte und Tätigkeiten von easyvote (Output) als auch die Wirkung der Kampagne (Outcome) bei den Abstimmungen des vergangenen Jahres entlang den im easyvote-Modell definierten Faktoren über die Jahre hinweg zu evaluieren.

Die Grundlage des vorliegenden easyvote-Politikmonitors bildet eine Befragung von 1271 SchülerInnen mit einem Durchschnittsalter von knapp 18 Jahren aus 15 ausgewählten Kantonen im Oktober und November 2017. Die Resultate der insgesamt 1271 Befragten wurden in einem fünfstufigen Verfahren gewichtet.

easyvote-Politikmonitor 2016

Aktualität, Betroffenheit und Emotionalität: Was junge Erwachsene zur politischen Teilnahme bewegt

Zusammen mit gfs.bern hat easyvote 1'477 SchülerInnen aus der ganzen Schweiz rund um das Thema Politik befragt. Die Ergebnisse zeigen: Politische Bildung ist Trumpf und persönliche Betroffenheit schafft politisches Interesse. Erfahre, was junge Erwachsene sonst noch zur politischen Teilnahme bewegt.

Schlussbericht Wahlen 2015

Knapp 600‘000 junge Schweizerinnen und Schweizer waren am 18. Oktober 2015 wahlberechtigt. Studien zeigten, dass gerade einmal 30% von ihnen ohne zusätzliche Massnahmen an den Wahlen im Herbst teilgenommen hätten.

Mit dem Projekt Wahlen 2015 hat sich easyvote zum Ziel gesetzt, 20'000 NeuwählerInnen zwischen 18 und 25 Jahren zu motivieren, an den Wahlen teilzunehmen. Dies entspricht einer Steigerung der Stimmbeteiligung der Zielgruppe von 32 auf 35%. Auf Grundlage der 2014 in Zusammenarbeit mit dem gfs.bern erstellten Voranalyse wurden drei Massnahmen entwickelt, die anlässlich der nationalen Wahlen umgesetzt wurden.

Campaigning-Analyse

Um herauszufinden, wie junge Erwachsene für die nationalen Wahlen im Oktober 2015 mobilisiert werden können, hat easyvote eine Campaigning-Analyse erarbeitet.

In Zusammenarbeit mit dem gfs.bern und über 80 Stakeholdern wurde eine Zielgruppen-, Stakeholder- und Kampagnenanalyse durchgeführt, damit die jungen Erwachsenen mit gezielten und effizienten Massnahmen zum Wählen bewegt werden können.Sie bilden die Basis für die gesamte Kampagne von easyvote für die Wahlen 2015.

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Zielgruppenanalyse

Im Elternhaus angelegte, aber vielfältige Entwicklungsmöglichkeiten — vom Jungbürger zum Citoyen. Abstimmungen als Motoren der Teilnahmebereitschaft der Jugend.

Der Dachverband Schweizer Jugendparlamente (DSJ) hat sich zum Ziel gesetzt, die Beteiligung junger Bürger und Bürgerinnen zu erhöhen. Die Studie von gfs.bern soll dem DSJ helfen, die easyvote-Kampagne effizient und effektiv zu planen. Grundlage der Auswertung bildete eine Befragung von 1309 SchülerInnen aus zehn ausgewählten Kantonen im September und Oktober 2014. Die Stichprobe wurde so gewichtet, dass die Aussagen repräsentativ für die gesamte Schweiz sind.

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Evaluation Abstimmungsbroschüre

Die Evaluation wurde vom Dachverband Schweizer Jugendparlamente DSJ erstellt und soll eine Übersicht darüber geben, wie die LeserInnen die easyvote Abstimmungshilfe empfinden und bewerten.

Ob ihnen die Abstimmungshilfe eine Hilfe ist und wo sie Verbesserungspotential sehen. Weiter soll die Evaluation erste Antworten auf die Frage geben, ob es Anzeichen dafür gibt, dass die Jugendlichen durch die easyvote Abstimmungshilfe tatsächlich motiviert werden können, häufiger an die Urne zu gehen. An der online-Umfrage haben knapp 500 Personen teilgenommen. Die Evaluation wurde im Jahr 2013 durchgeführt.

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Studie Universität Bern

"Die politische Partizipation der jungen Erwachsenen"

Insbesondere den jungen Stimmberechtigten wird Stimmfaulheit vorgeworfen. Bisher gab es jedoch noch keine Studie, welche sich mit der realen Partizipationsrate der jungen Stimmberechtigten an Volksabstimmungen beschäftigt. 

Aus diesem Grund hat der DSJ bei der Universität Bern eine Studie in Auftrag gegeben, welche präzise Aussagen über die Partizipation der jungen Stimmberechtigten ermöglicht. Im Bericht werden die Stimmregisterdaten der Stadt St. Gallen ausgewertet und das Partizipationsverhalten der jungen Stimmberechtigen mit demjenigen älterer Generationen verglichen. Des Weiteren gibt die Studie Aufschluss darüber, wie die Wirkung der easyvote Abstimmungshilfe evaluiert werden kann.

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BA-Arbeit: Wann äussern sich junge Stimmberechtigte an der Urne?

Bachelorarbeit von Anna Lena Grüninger, Universität Luzern

Die politische Partizipation spielt in direkten Demokratien eine zentrale Rolle, da die aktive Teilnahme der Bevölkerung an Wahlen und Abstimmungen für die Legitimität dieses politischen Systems von grosser Bedeutung ist. Durchschnittlich nahmen 2009 in der Schweiz 21 Prozent der jüngeren und 60 Prozent der älteren Stimmberechtigten an Volksabstimmungen teil. Im Zeitraum zwischen 2010 bis 2014 liegt die höchste Stimmbeteiligung der St. Galler Stimmberechtigten zwischen 18 und 25 Jahren bei 39.81 Prozent und ist damit geringer als die tiefste Beteiligungsrate der Stimmberechtigten ab 66 Jahren von 56.90 Prozent. Im Rahmen dieser Bachelorarbeit wird anhand von umfassenden Stimmbeteiligungsdaten der Städte Genf, Luzern, Neuchâtel und St. Gallen untersucht, welche abstimmungsbezogenen und abstimmungsübergreifenden Faktoren die Stimmbeteiligung der Altersgruppen der 18- bis 29-Jährigen sowie der über 60-Jährigen beeinflussen. Die abstimmungsbezogenen Faktoren betreffen die (prognostizierte) Knappheit eines Abstimmungsresultats und den Themenbereich der zur Abstimmung stehenden Vorlage. Abstimmungsübergreifende Faktoren sind mögliche Einflussgrössen, die die Stimmbeteiligung junger Erwachsene erhöhen. Die Untersuchung hat ergeben, dass es einen erstaunlich hohen positiven Effekt der Abstimmungshilfe easyvote auf die Teilnahme junger Stimmberechtigten gibt und hingegen sich der Einfluss von E-Voting auf die Teilnahme junger Stimmberechtigter mangels repräsentativer Daten nicht abschliessend klären lässt.

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