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Mit einer Standesinitiative kann ein Kanton der Bundesversammlung vorschlagen, die Bundesverfassung zu ändern. Nimmt die Bundesversammlung die Standesinitiative an, so stimmt das Volk über die Änderung der Bundesverfassung ab. Lehnt die Bundesversammlung die Standesinitiative ab, so gibt es auch keine Volksabstimmung. Nicht zu verwechseln ist die Standesinitiative mit einer kantonalen Initiative

Die Höhe der Einkommensteuer hängt von der Höhe des steuerbaren Einkommens ab. Das steuerbare Einkommen wird folgendermassen berechnet: Vom Einkommen (z.B. Lohn) können verschiedene Kosten abgezogen werden. Diese Kosten nennt man Steuerabzüge. Je mehr Steuerabzüge gemacht werden können, desto weniger Steuern müssen also bezahlt werden. Bekannte Steuerabzüge sind zum Beispiel die Kosten für den Arbeitsweg oder für eine Weiterbildung. 

Ein Stipendium ist ein Geldbetrag, den der Kanton einer Person bezahlt, die eine Ausbildung machen möchte, aber nicht genügend Geld dafür hat. Das Stipendium muss, im Gegensatz zum Studiendarlehen, nicht zurückbezahlt werden.

Bei Proporzwahlen erhalten die WählerInnen Wahlzettel, auf denen meistens bereits Namen von KandidatInnen stehen. Diese sogenannten Wahllisten können die WählerInnen noch bearbeiten. Man spricht von Streichen, Kumulieren und Panaschieren. Streichen bedeutet, dass man den Namen eineR KandidatIn auf der Wahlliste durchstreicht und somit nicht wählt.

Ein Studiendarlehen ist ein Geldbetrag, den der Kanton einer Person bezahlt, die eine Ausbildung machen möchte, aber nicht genügend Geld dafür hat. Das Studiendarlehen muss, im Gegensatz zum Stipendium, zurückbezahlt werden.

Studiengebühren sind Gebühren, die man für den Besuch  z.B. von der Universität bezahlen muss. Will man an der Universität Zürich studieren, so muss man jedes Semester (halbes Jahr) einen gewissen Betrag bezahlen.

Der Ständerat ist neben dem Nationalrat eine der zwei Kammern des Schweizer Parlaments (Legislative) und wird auch kleine Kammer genannt. Der Ständerat hat 46 Sitze und vertritt die Kantone. Jeder Kanton hat je zwei Sitze und die sechs Halbkantone je einen Sitz. Die Mitglieder des Ständerats werden StänderätInnen genannt und werden alle vier Jahre gewählt. Durch den Ständerat kann jeder Kanton seine Interessen im Parlament vertreten. Der Ständerat und der Nationalrat haben die gleichen Rechte und Pflichten.

Wie und wann die StänderätInnen eines Kantons gewählt werden, können die Kantone selber entscheiden. In den meisten Kantonen werden die StänderätInnen alle vier Jahre gleichzeitig mit den NationalrätInnen vom Volk gewählt.

In einer Tagesschule werden die Kinder den ganzen Tag, also auch über Mittag und nach der Schule, betreut.

Teuerung (Inflation) ist eine Situation, in welcher Waren und Dienstleistungen immer teurer werden. Dadurch sinkt der Wert des Geldes: Man kann sich mit einem Franken weniger kaufen (die Kaufkraft nimmt ab).

Um dies zu messen, berechnet man immer wieder den Wert eines sogenannten Warenkorbes. In diesem Warenkorb befinden sich immer dieselben Güter (z.B. Brot, Kinoticket aber auch Mieten und noch vieles mehr). Wird es immer teurer diese Sachen zu kaufen, spricht man von Inflation.

Inflation zu verhindern ist eine zentrale Aufgabe der Nationalbank. Eine kleine Inflation gibt es allerdings immer. Diese ist der Grund dafür, dass z.B. ein Weggli heute viel teurer ist als vor 50 Jahren (sonst frag mal dein Grosi!).

Eine Tierseuche ist eine Erkrankung von Tieren, die durch Krankheitserreger hervorgerufen wird. Beispiele sind die Tollwut, die Schweinepest oder die Vogelgrippe. Sie kann auf andere Tiere oder sogar auf Menschen übertragen werden und verbreitet sich meistens sehr schnell. Die Grenze zu einer normalen Tierkrankheit ist fliessend. Beispiele für eine Tierseuche sind die Tollwut, die Vogelgrippe oder die Maul- und Klauenseuche.

Die AHV wird durch das sogenannte Umlageverfahren finanziert: Das bedeutet, dass die aktuellen Ausgaben durch die aktuellen Einnahmen finanziert werden. Die heutigen Renten der Pensionierten werden also durch die heutigen AHV-Beiträge der ArbeitnehmerInnen bezahlt.

Die UNO ist ein Zusammenschluss von Staaten. Sie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg gegründet und hat das Ziel und gute Beziehungen zwischen den verschiedenen Ländern zu fördern. Die UNO kann Entscheide (Resolutionen) fällen, um verschiedene Konflikte zu lösen. In der UNO sind heute fast alle Länder (193) vertreten, unter anderem auch die Schweiz.    

Das Urheberrecht soll besondere Werke (unter anderem die Kunst) aber auch Ideen schützen. Also z.B. Musik, Bilder oder Filme.

Werke sind eigene Ideen und Schöpfungen von Personen. Nur die Erfinder oder die Personen, welche die Idee hatten, dürfen das Werk verkaufen, verschenken oder vervielfältigen.

MusikerInnen arbeiten z.B. meist mit einer Plattenfirma zusammen, welche dann ihr Lied vervielfältigt und verkauft. Der oder die MusikerIn erhält dann einen Teil der Einnahmen, welche durch den Verkauf des Liedes eingenommen wurden.

Durch das Urheberrecht sollen somit Ideen einer Person geschützt werden, so dass sie eine andere Person nicht einfach so nachmachen kann.

Wenn die beiden Kammern (Nationalrat und Ständerat) für eine Sitzung versammelt sind, spricht man von der vereinigten Bundesversammlung. Die beiden Kammern versammeln sich z.B. um den Bundesrat zu wählen.

Eine Verordnung ist grundsätzlich ein Text, der die Umsetzung eines Gesetzes festlegt. Es handelt sich also nicht direkt um ein Gesetz, sondern um dessen Umsetzung. Der Bundesrat erlässt Verordnungen.

Ein Verpflichtungskredit erlaubt es z.B. dem Kanton für ein bestimmtes Vorhaben finanzielle Verpflichtungen - bis zu einem vorher festgelegten Maximalbetrag - einzugehen.

In der Schweiz ist man ab 18 Jahren Volljährig. Ist man Volljährig, so darf man unter anderem auf Bundesebene wählen, sich in ein Amt wählen lassen und abstimmen.    

Vorstösse sind all jene Möglichkeiten, die einem Parlamentarier zu Verfügung stehen, etwas vom Bundesrat zu verlangen oder zu fragen. Dazu zählen Motionen, Interpellationen, Postulate oder Anfragen. Je nach dem, für welchen Vorstoss sich ein Parlamentarier entscheidet, muss dieser anders vorgehen.

Bei Wahlen wird ein Gebiet in Wahlkreise eingeteilt. Alle wahlberechtigten Personen sind einem Wahlkreis zugeteilt.Zum Beispiel bildet bei den Nationalratswahlen jeder Kanton einen Wahlkreis. Die WählerInnen können KandidatInnen aus jenem Kanton wählen, in dem sie das Wahlrecht haben.

Bei Proporzwahlen gibt es Wahllisten, auf denen die Namen der KandidatInnen aufgeführt sind. Meistens hat jede Partei eine eigene Wahlliste (sogenannte Parteiliste).

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