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Die 2000 Watt Gesellschaft beschreibt das Ziel, dass jeder im Jahr nur noch 2000 Watt an Energie und eine Tonne an CO2 erhält. SchweizerInnen brauchen Heute über 6000 Watt im Jahr. 

Bei einer Wahl bedeutet das absolute Mehr, dass der KandidatIn die Hälfte plus eine Stimme benötigt um gewählt zu werden. Wenn also 100 Menschen wählen, dann ist das absolute Mehr bei 51 Stimmen. Das Absolutes Mehr wird zum Beispiel bei der Wahl eines Ständerates im ersten Wahlgang oder auch bei Bundesratswahlen abgewendet.

Die AHV (Alters- und Hinterlassenenversicherung) ist die erste Säule der Schweizer Altersvorsorge. Die AHV ist obligatorisch: Erhältst du einen Lohn, so musst du einen Teil deines Lohnes in die AHV einbezahlen (AHV-Beitrag). Der AHV-Beitrag wird je zur Hälfte vom / von der ArbeitnehmerIn und dem/der ArbeitgeberIn bezahlt. Sobald du pensioniert bist, erhältst du von der AHV jeden Monat eine Rente. Die Höhe der Rente hängt davon ab, wie viel du in deinem Leben durchschnittlich verdient hast. Es gibt jedoch eine minimale sowie eine maximale AHV-Rente.

Grundsätzlich sollen die Einnahmen der AHV die Ausgaben decken. Es kann aber sein, dass in einem Jahr mehr Beiträge ausbezahlt werden, als eingenommen werden. In einem solchen Jahr sollen die zusätzlichen Ausgaben durch den AHV-Fonds bezahlt werden. Der AHV-Fonds wird mit Steuergeld vom Bund finanziert: Das Geld kommt aus der direkten Bundessteuer, der Mehrwertsteuer, der Tabaksteuer, der Alkoholsteuer und den Spielbanken.

Im Jahr 1994 hat die Schweizer Bevölkerung den Alpenschutzartikel angenommen. Der Alpenschutzartikel schreibt unter anderem vor, dass die Kapazitäten für den Strassenverkehr im Alpenraum nicht ausgebaut werden dürfen. Der Alpenschutzartikel ist der Grund, warum am Gotthard mit einer zweiten Röhre nur eine Spur pro Röhre gebraucht werden darf.

Ein Asylsuchender ist eine Person, welche aus einem anderen Land in die Schweiz kommt und hier Schutz sucht. Dafür hat sie ein Asylgesuch gestellt. Im Asylverfahren wird geprüft, ob diese Person ein Flüchtling ist und in der Schweiz bleiben darf. Ein Flüchtling ist eine Person, für die in ihrem Heimatstaat wegen ihrer Rasse, Religion, Nationalität, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen ihrer politischen Meinung direkt und persönlich die Gefahr besteht, körperlich oder psychisch verletzt zu werden. Auf eine vorläufig aufgenommene Person trifft dies nicht zu. Darum wird ihr Asylgesuch abgelehnt. 

Die kantonalen Ausgleichskassen sind für die Beiträge der AHV verantwortlich. Sie führen das individuelle Konto und geben zum Beispiel Auskunft und erfassen welche Beiträge bezahlt wurden. 

Zur dritten Generation von Ausländern gehören Menschen, deren Grosseltern (1. Generation) und Eltern (2. Generation) schon in der Schweiz leben oder gelebt haben.

AusländerInnen (aus Schweizer Sicht) sind Menschen ohne die Schweizer Staatsbürgerschaft, also ohne den Schweizerpass, welche sich in der Schweiz aufhalten. Es kann sich also um Touristen handeln oder auch um Menschen, welche hier arbeiten oder um Menschen, welche in der Schweiz Schutz suchen (Flüchtlinge). Für all diese Gruppen gibt es verschiedene Aufenthaltsbewilligungen. Je nachdem aus welchem Land sie stammen, was für eine berufliche Ausbildung sie haben und wie sie sich in der Schweiz aufhalten wollen, bekommen AusländerInnen unterschiedliche Aufenthaltsbewilligungen.

Das Bankgeheimnis ist eine Besonderheit der Schweiz. Es bedeutet, dass die Schweizer Banken nichts über ihre Kunden verraten dürfen (sie sind zu Vertraulichkeit verpflichtet).
Eine Bank darf also niemandem Informationen über Kontostände, Banküberweisungen, usw. ihrer Kunden geben, ausser es besteht ein Betrugsverdacht (Geldwäscherei, Steuerbetrug).
Andere Staaten sind zum Teil der Meinung, dass ihre BürgerInnen mit Hilfe des Bankgeheimnisses Geld in der Schweiz versteckten und es in ihrem Heimatland nicht versteuern würden. Mehrere ausländische Staaten (vor allem Deutschland und die USA) fordern deshalb die Schweiz auf, das Bankgeheimnis aufzuheben.
Seit 2009 hat die Schweiz das Bankgeheimnis auch mehrmals abgeschwächt und erlaubt es mittlerweile auch, dass Banken anderen Staaten Bankdaten ihrer Kunden an die Steuerbehörden übergeben.

Baurecht bedeutet, dass der Eigentümer eines Grundstücks einer Person das Recht gibt, auf (oder unter) seinem Land zu bauen und diesen Bau zu nutzen. Dieses Recht gilt für eine bestimmte Zeit. Die Person zahlt dem Eigentümer für das Recht einen jährlichen Geldbetrag (Zins). Eigentümer des Grundstücks und Eigentümer der Baute sind somit nicht die gleichen Personen.

Eine Bauzone ist ein Stück Land,auf welchem man bauen kann (Wohnungen, Firmengebäude, Schulen etc.). Der Kanton legt damit fest wo gebaut werden darf. Unter Kulturland werden grundsätzlich Landwirtschaftsflächen verstanden.l

Bauzonenreserven sind Flächen welche nicht mit Gebäuden überbaut sind.

Die Schweiz hat mit der EU verschiedene Verträge abgeschlossen. Die Bilateralen I sind ein Paket von solchen Verträgen und gelten seit 2002. Wichtigster Bestandteil der Bilateralen I ist die sogenannte Personenfreizügigkeit. Diese erlaubt es SchweizerInnen und BürgerInnen aus der EU und der EFTA, unter bestimmten Voraussetzungen ihre Arbeitsstelle innerhalb dieser Staaten frei zu wählen.Wird ein einzelner Vertrag der Bilateralen I (z.B. die Personenfreizügigkeit) gekündigt, so gelten auch die restlichen Verträge des Pakets nicht mehr («Guillotine-Klausel»).

Das BNE misst den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die von InländerInnen (SchweizerInnen) hergestellt werden. Das heisst, es erfasst auch Menschen, die in der Schweiz leben aber im Ausland arbeiten.
Wie das BIP ist es ein Mass für die wirtschaftliche Leistung eines Landes.

Das BIP ist ein Mass für die wirtschaftliche Leistung eines Landes. Es misst den Wert der in der Schweiz hergestellten Waren und Dienstleistungen.

Das BIP erfasst also, wie viel ein Land in einem Jahr produziert. Wichtig ist dabei, dass es darum geht, wie viel innerhalb dieses einen Landes produziert wird. Man rechnet also den Wert aller Produkte und Dienstleistunden zusammen und erhält so das BIP.

Im Jahr 2006 belief sich das BIP der Schweiz auf 486.2 Milliarden Franken. Das BIP wird häufig zum Vergleich von Volkswirtschaften von verschiedenen Ländern gebraucht. Um dies einfacher zu machen, teilt man das BIP durch die Einwohner (also 486.2 Milliarden geteilt durch 7 Millionen Einwohner. So erhält man einen Wert, welcher man einfacher mit anderen Ländern vergleichen kann.

Das BIP ist aber nur ein Wert. Es sagt zum Beispiel nicht aus, ob wie Wirtschaft umweltfreundlich ist oder auch unentgeltliche Arbeiten werden vom BIP nicht berücksichtigt.

Das Bruttosozialprodukt (BSP) heisst heute Bruttonationaleinkommen (BNE). Es misst den Wert aller Waren und Dienstleistungen, die von InländerInnen (SchweizerInnen) hergestellt werden. Das heisst, es erfasst auch Menschen, die in der Schweiz leben aber im Ausland arbeiten.

Wie das BIP ist es ein Mass für die wirtschaftliche Leistung eines Landes.

Bundesämter erledigen die täglichen Aufgaben der Bundesverwaltung. Sie sind einem der sieben Departemente unterstellt (jede Bundesrätin/jeder Bundesrat ist für ein Departement verantwortlich). 

Zu den Bundesbehörden gehören die Bundesversammlung (Nationalrat und Ständerat), der Bundesrat mit der Bundesverwaltung und das Bundesgericht.

Ein Bundesbeschluss ist ein Entscheid des Parlaments. Anders als mit einem Gesetz, schafft das Parlament mit einem Bundesbeschluss aber kein neues Recht, also neue Regeln. Mit einem Bundesbeschluss bewilligt das Parlament z.B. das vom Bundesrat vorgeschlagene Budget oder schlägt vor, die Verfassung zu ändern. Es gibt Bundesbeschlüsse, über die das Volk zwingend abstimmen muss (obligatorisches Referendum). Über manche Bundesbeschlüsse kann das Volk abstimmen, wenn das Referendum ergriffen wird (fakultatives Referendum). Über gewisse Bundesbeschlüsse kann das Volk nie abstimmen (sogenannter einfacher Bundesbeschluss)    

Das Bundesgericht in der Schweiz ist das höchste Gericht der Schweiz (Judikative). Es sorgt dafür, dass das eidgenössische Recht einheitlich angewendet wird und dass die Kantone die vom Bund gesetzten Schranken in ihren Tätigkeiten nicht überschreiten. Die Bundesversammlung wählt eine Bundesgerichtspräsidentin/einen Bundesgerichtspräsidenten und zwischen 35–45 BundesrichterInnen. Das Bundesgericht ist in Lausanne.    

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